Design-Thinking! Wie gelingt die interkulturelle Begleitung von schulischen Auslandsreisen?

Date
Feb 02, 2018 10:00 - 18:00 CET
Location
iac Berlin, Linienstraße 65A, 10119 Berlin, Germany

* Für diese Veranstaltung gab es eine Bewerbungsfrist bis zum 18.1., alle Bewerber wurden bereits kontaktiert *

Ein pädagogisch begleiteter Auslandsaufenthalt fördert Offenheit und ein starkes Selbstvertrauen, bringt jede Menge Motivation, neue Ideen und Lust auf Engagement. Heutzutage gibt es für junge Menschen viele Wege ins Ausland. Und dennoch wird ein beachtlicher Anteil an Jugendlichen von den Angeboten bislang nicht erreicht.

Die Schule nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein: hier treffen Jugendliche aus unterschiedlichsten Hintergründen zusammen, hier kann ein großer Anteil der jungen Generation erreicht werden. Und tatsächlich bieten viele Schulen bereits Austauschprogramme oder internationale Klassenfahrten an. Entscheidend für die positive Wirkung eines Auslandsaufenthaltes ist jedoch die pädagogische Begleitung dieser Erfahrung. Das bedeutet eine Menge Aufwand und große Methodenkompetenz – die wenigsten Lehrkräfte erhalten dafür die notwendigen Ressourcen und schließlich spielt interkulturelles Training in ihrer Aus- und Fortbildung bislang kaum eine Rolle. Außerschulische Akteure der internationalen Jugendarbeit wiederum – z.B. Teamer oder Peers aus Austausch- und Jugendorganisationen – haben langjährige Erfahrung und Expertise in innovativen Methoden und interkulturellem Training aufgebaut. Gleichzeitig sind sie auf der Suche nach neuen Wegen, die Zielgruppe mit passenden Angeboten zu erreichen. Denn bei weitem nicht alle Schülerinnen und Schüler begeistern sich für einen langfristigen Auslandsaufenthalt und der Trend zur Ganztagsschule lässt außerdem den Spielraum für Aktivitäten außerhalb der Schule schrumpfen.

Die logische Konsequenz? Außerschulische Experten des interkulturellen Lernens in die Schule bringen! Warum? Damit die Qualität schulischer Auslandsreisen steigt, Lehrkräfte entlastet sind, die Kompetenzen der internationalen Jugendarbeit geteilt und vielleicht noch mehr Schulen dazu motiviert werden, ihre Schülerinnen und Schüler mit auf die Reise zu nehmen. Und wie? Das wollen wir in einem gemeinsamen Design-Thinking-Workshop herausfinden!

 

 

 

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